Luisa Liesenberg. Neuroinklusion für Organisationen und die Menschen darin

Ich bin Luisa Liesenberg, Gründerin von minds.make.teams. Seit 2010 sitze ich auf der Seite, die heute meine Kund:innen sind: als HR-Managerin, Recruiterin und Trainerin für Teams zwischen 10 und 5.000 Menschen, zuletzt im Management eines internationalen Product & Venture Builders. Ich weiß also ziemlich genau, wie Organisationen mit Neurodivergenz umgehen, wenn gerade keine DEI-Kampagne läuft. Meistens als Einzelfall, den irgendwer irgendwie lösen soll, bevor es teuer wird.

Ich helfe Organisationen, Neuroinklusion in ihren Strukturen zu verankern: in Prozessen, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit. Wo man ansetzt, zeigt meist ein Audit. Dafür kombiniere ich eine quantitative Befragung mit vertiefenden Interviews in vier Fokusgruppen. So setzen Maßnahmen dort an, wo es tatsächlich hakt, und nicht dort, wo man es vermutet. Darauf bauen Strategie, Workshops für Teams und Führungskräfte und Keynotes auf. Zusammen heißt das bei mir Unmasking Potential – Neurodiversität verstehen, nutzen und verankern.

Parallel coache ich Führungskräfte und Gründer:innen mit ADHS. Das geht im Executive Coaching über einen längeren Zeitraum oder kompakt an einem halben Tag mit Get Shit Done 4 Founders.

Was ich heute mache

Was kostet es ein Unternehmen, wenn Menschen einen großen Teil ihrer Kapazität ins Maskieren stecken? Und welches Potenzial wird frei, wenn sie das nicht mehr müssen?

Vom Engineering-Team über die Personalabteilung, die Führungskraft mit Familie, bis ins Lehrerzimmer

Meine Auftraggeber:innen könnten unterschiedlicher kaum sein.

Ich arbeite mit Tech-Unternehmen mit internationalen Teams, mit Schulen und mit gemeinnützigen Organisationen.

Das ist Absicht. Neurodivergente Menschen arbeiten überall, und die Stellen, an denen Zusammenarbeit hakt, ähneln sich oft mehr, als man denkt.

Was sich unterscheidet, sind Ressourcen, Hierarchien und Spielräume und genau dort wird es für mich interessant.

Jede Organisation bekommt deshalb ein Vorgehen, das zu ihren Bedingungen passt, statt eines Konzepts, das für genauso für drei andere geschrieben wurde.

Unternehmen

gemeinnützige Organisationen

Schulen

Du.

Woher ich das Thema kenne

2020 bekam ich die Diagnose ADHS, als Erwachsene und mitten im Job. Danach habe ich viel gelesen, recherchiert und meine eigene Arbeit in HR und Organisationsentwicklung noch einmal neu angeschaut. Ich habe gefragt, wie Bewerbungsprozesse, Meetingkultur, Feedback und Performance-Gespräche gebaut sind und für welche Gehirne sie eigentlich funktionieren. Seitdem beschäftigt mich vor allem eine Frage: Was kostet es eine Organisation, wenn Menschen einen großen Teil ihrer Energie ins Maskieren stecken? Und was wird frei, wenn sie das nicht mehr müssen?

Im selben Jahr wurde ich Teil des Managements eines internationalen Product & Venture Builders. Dort habe ich eine People-first-Kultur mit aufgebaut, die 2023 zum erfolgreichen Verkauf des Unternehmens beigetragen hat. Anschließend habe ich Change Management und Integration auf Organisationsebene geführt. Aus dieser Zeit habe ich eine Erkenntnis mitgenommen: Kulturarbeit trägt nur, wenn sie in Rollen, Prozessen und Entscheidungen landet. Ein schöner Workshop reicht dafür nicht.

Wie ich arbeite

Ich arbeite systemisch und forschungsbasiert, auf Deutsch und Englisch, von Berlin aus und mit Teams in verschiedenen Ländern.

Ausbildungen: Transformational Coach, Business Trainer, ADHD Coach, New Work Facilitator, Insights Discovery Practitioner.

Vielleicht betrifft das Thema in deiner Organisation längst nicht mehr nur Einzelne, oder du willst als Führungskraft selbst anders arbeiten. Dann lass uns sprechen.

uvm.